Spargel-Morchelcremesuppe mit Wiesenschaumkraut und Schwefelporlings-Medallions

Zunächst die getrockneten Morcheln über Nacht einweichen. Am nächsten Tag den Spargel, ca. 750 g schälen und die Schälreste in ca. 2 Liter Wasser 20 min kochen. Währenddessen eine kleingeschnittene Zwiebel anrösten und die abgetropften Morcheln, ca. 300 g, mit anrösten, beiseite stellen. Spargelreste verwerfen, abschmecken und den kleingeschnittene Spargel , ca. 3 cm lang, zugeben und 15 min kochen. Spargel abgießen und Spargel wie auch Sud aufheben. Mehlschwitze herstellen und den Sud sowie die Morcheln und das restliche Morchelwasser dazugeben, 15 min köcheln lassen, dann Schuss Weißwein dazu und nochmal kurz aufkochen. 3 Esslöffel Saure Sahne mit 1Eigelb mischen, zugeben und nochmal 5 min köcheln, dann Spargel dazu und nochmal 5 min köcheln lassen. Über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag 1-2 Stunden in den Donauauen herumrennen um einen Schwefelporling zu finden der nicht in 5 Meter Höhe wächst. Vor Freude hinrennen, nicht aufpassen, in den Matsch fallen, Hose ruinieren und gerade so mit einer Hand festhalten bevor man in die Hochwasser-Donau fällt. Schwefelporling ernten und stolz und glücklich sein. Da im Gäuboden kein frisches Wiesenschaumkraut mehr wächst zusammen mit dem Topf Suppe und dem Schwefelporling hoch in den Bayerischen Wald fahren (800 m Höhe) und WiesenschaumkrautBlüten ernten. Suppe aufwärmen, 1-2 cm dicke Schwefelporling-Stücke kross anbraten, dazulegen, Wiesenschaumkraut drauf und fertig. Zubereitungszeit: 36 Stunden zuzüglich der Morchelsammelzeit (eigene Geschichte) und ca. 100 km Fahrt (zuzüglich Morchelsammelkilometer) also nicht gerade CO2 neutral.